VERSCHIEDENES


Friderike Maria Zweig zum 50. Todestag am 18. Januar 2021

Image
Friderike Zweig im Dezember 1962

Am 18. Januar 1971 verstarb Friderike Maria Zweig in ihrem Wohnort im US-amerikanischen Exil in Stamford, Connecticut. Sie hatte Stefan Zweig im Jahr 1912 kennengelernt und war von 1920 bis 1938 mit ihm verheiratet. Anlässlich ihres 50. Todestages am 18. Januar 2021 möchten wir drei kaum bekannte Tondokumente vorstellen, die zwischen 1955 und 1962 entstanden sind.

1955

Die erste Aufnahme ist ein Radiobeitrag des aus Prag stammenden Schriftstellers und Journalisten Johannes Urzidil, der 1939 zunächst über Italien nach England und 1941 weiter in die USA geflohen war. Er besuchte Friderike Zweig in ihrem Haus in Stamford und berichtet ausführlich über ihre Werke und von ihrem Leben im Exil.

Zur Aufnahme

Dauer 14:24
Bei einigen Browsern muss die Starttaste auf der externen Seite doppelt geklickt werden.

1957

In einer Radioreportage des ORF berichtet der als Symson Weinberg in Kolomea in Galizien geborene Komponist und Journalist Jimmy Berg von der offiziellen Feier zu Friderike Zweigs 75. Geburtstag. Der Empfang fand am 16. Dezember 1957 in New York City im heutigen Sara Delano Roosevelt Memorial House in der 65. Straße statt. Nach kurzen Gesprächen mit Wilhelm Schlag vom österreichischen Generalkonsulat und dem Präsidenten des Hunter College George N. Shuster kommt schließlich Friderike Zweig selbst zu Wort. In ihrem Gruß kündigt sie eine Reise nach Österreich an, das sie seit dem Beginn ihres Exils im Jahr 1938 nicht mehr gesehen hatte.

Zur Aufnahme

Dauer 5:11
Bei einigen Browsern muss die Starttaste auf der externen Seite doppelt geklickt werden.

1962

Die dritte Aufnahme wurde bei einem Besuch Friderike Zweigs in ihrer Geburtsstadt Wien aufgezeichnet. Sie berichtet von Stefan Zweig und über die 1957 von Erich Fitzbauer gegründete Internationale Stefan Zweig-Gesellschaft, deren Ehrenpräsidentin sie war. Weitere Details zu der Aufnahme, die leider nur in sehr mangelhafter Qualität vorliegt, sind nicht bekannt.

Dauer 4:56